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PBI Schweiz am FIFDH: Dialog, Jugend und engagiertes Kino

PBI Schweiz am FIFDH: Dialog, Jugend und engagiertes Kino
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Vom 6. bis 15. März 2026 widmet sich die 24. Ausgabe des Festival du film et forum international sur les droits humains (FIFDH) in Genf den zunehmenden autoritären Tendenzen und der Schwächung des Völkerrechts. Gleichzeitig stellt das Festival kollektive Widerstandsformen und Solidaritätsdynamiken in den Mittelpunkt, die sich angesichts wachsender Eingriffe in die Grundfreiheiten entwickeln. Als langjährige Partnerorganisation beteiligt sich PBI Schweiz aktiv an dieser Ausgabe: mit der Organisation eines Café des Libertés, der Mitgestaltung der Jugendjurys, der finanziellen Unterstützung eines Filmpreises sowie der Teilnahme an den Impact Days.

Café des Libertés – Polizei und Menschenrechte

Im Rahmen des FIFDH organisieren PBI Schweiz und CODAP gemeinsam ein Roundtable mit dem Titel: „Police et droits humains: ordre ou désordre?“

Während das Recht auf Demonstration zunehmend unter Druck gerät, bietet diese Gesprächsrunde Raum für einen offenen Dialog über Polizeipraktiken, den Einsatz von Gewalt sowie das Vertrauen zwischen Bevölkerung und Behörden. Wie kann das Demonstrationsrecht umfassend gewährleistet werden? Welche Ansätze helfen, Spannungen abzubauen und transparentere sowie kooperative Praktiken zu fördern?

📍 Donnerstag, 12. März 2026, 18:30–19:30 Uhr Café du Festival, Théâtre Pitoëff, Genf – freier Eintritt  

Jury des jeunes 

Die Jugendjury des FIFDH vereint junge Menschen zwischen 16 und 18 Jahren, die sich für Menschenrechte und Film engagieren. 2026 wird sie erstmals sowohl aus Jugendlichen mit Migrationserfahrung als auch aus Schüler:innen bestehen. Dieses kulturvermittelnde Projekt fördert Austausch, ermöglicht Einblicke in die Juryarbeit und schafft Begegnungen mit Filmschaffenden.

Im Vorfeld des Festivals unterstützt PBI Schweiz die Jury durch einen Workshop zu Menschenrechten und konsensorientierter Entscheidungsfindung.

Die Jugendjury vergibt einen Preis für den besten Spielfilm und einen für den besten Dokumentarfilm. Beide Preise sind mit 3’000 CHF dotiert; der Preis für den besten Dokumentarfilm wird von PBI und dem Hospice général gestiftet. Mit diesem Engagement stärkt PBI die kulturelle und demokratische Teilhabe junger Menschen und fördert eine kritische, kollektive Auseinandersetzung mit den Anliegen von Menschenrechtsverteidiger:innen.

Impact Days

PBI nimmt zudem an den Impact Days des FIFDH teil – einem Fachprogramm, das Filme bei der Entwicklung sozialer und politischer Wirkungsstrategien unterstützt. In den vergangenen Jahren boten die Impact Days PBI die Gelegenheit, mit verschiedenen Filmteams in Kontakt zu treten und die Verbindung zwischen Dokumentarfilm und Menschenrechtsarbeit zu vertiefen.

Diese Begegnungen führten auch zu Filmvorführungen und Roundtables in der Schweiz. 2025 traf PBI in diesem Rahmen beispielsweise das Team des Films Igualada, bevor die Organisation unsere Präsentation im Herbst in der Schweiz mitunterstützte.

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