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Mexique

Mexiko

In Mexiko hat sich mit dem 2006 durch die Regierung verkündeten Drogenkrieg und der Militarisierung des Landes auch die Situation der Menschenrechte stark verschlechtert. PBI ist seit 1999 vor Ort und verfolgt die aktuellen Geschehnisse aufmerksam. Die Freiwilligen-Teams begleiten Organisationen, die sich für die Landrechte, die Rechte von Indigenen und die Rechte der MigrantInnen stark machen. Die begleiteten Organisationen kämpfen zudem gegen das erzwungene Verschwindenlassen und die Straflosigkeit.

Das Projekt im Überblick

  • Standorte: Chihuahua/ Coahuila, Oaxaca/ Guerrero und Mexiko-Stadt
  • Team: 10 Freiwillige
  • Koordination: 6 Personen in Mexiko-Stadt und Europa
  • Budget: 531'192 CHF
  • Beginn des Projekts: 1999
  • Begleitete Organisationen

Lage der Menschenrechte

Gewalt ist omnipräsent in Mexiko. Der Drogenkrieg hat bisher viele Leben gefordert. Zahlreiche staatliche Sicherheitskräfte machen sich schwerer Menschenrechtsverletzungen schuldig, unter anderem der Folter und des erzwungenen Verschwindenlassens. Die genauen Opferzahlen bleiben unbekannt. Zudem liegen Drohungen, illegale Vertreibungen, Vergewaltigungen und Entführungen an der Tagesordnung.

Eine weitere Problematik in Mexiko dreht sich um den Bau von Grossprojekten. Unrechtmässige Landenteignung, Zerstörung von Plantagen und verschmutztes Wasser sind mögliche Folgen dieser Vorhaben. Am meisten leiden Dorfgemeinschaften darunter, deren Lebensgrundlage durch die grossen Bauten zunehmend schwindet. Ihre Forderungen werden missachtet und ihr rechtmässiger Widerstand kriminalisiert.

Weitere Informationen: