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Tanja Vultier

Kolumbien, Februar 2015 - September 2016
Tanja Vultier

Tanja Vultier (Jahrgang 1983)

  • Regionale Koordinatorin, Projekt Lateinamerika, Internationales PBI-Büro, seit 2017
  • Projektbegleitung und Kommunikation, PBI Schweiz, 2012-2014, 2017
  • Lizentiat in Geschichte, Spanisch und Rechtswissenschaften, Universität Basel
  • CAS in Menschenrechten, Juristische Fakultät der Universität Genf

Videos und Berichte aus dem Einsatz


Nach der Rückkehr

Seit zwei Monaten bin ich nun schon physisch zurück in der Schweiz, aber mit dem Kopf mehrheitlich noch in Kolumbien. Bereits denke ich über den Besuch der kolumbianischen Menschrechtsverteidigerin Berenice Celeita Ende März 2017 in der Schweiz nach. Ich habe sie als Präsidentin der Menschenrechtsorganisation Nomadesc oft bei ihrer Arbeit begleitet und wir haben uns auch privat blendend verstanden. Sie wird hier über die Friedensverträge in Kolumbien zwischen der Regierung und den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC) von 2016 berichten und darüber, welche Auswirkungen dies auf die ländlichen Gemeinschaften in Kolumbien hat. Denn mehr denn je steht das Land vor enormen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen.

So einfach lässt einen das Land und seine Leute also nicht los, auch nicht, wenn man wieder in der – hinsichtlich politischer Gewalt – ruhigen Schweiz ist. Zumindest habe ich den Vorteil, von hier aus weiterhin für PBI tätig sein zu dürfen und so auch auf professioneller Ebene den Kontakt zu Kolumbien und dem Projekt aufrechterhalten zu können. Ich verfolge, was in Kolumbien geschieht und habe den Eindruck, auch weiterhin etwas für die Menschen vor Ort tun zu können.

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Vor der Abreise

Was mich am meisten motiviert ist dort Menschen zu begleiten, welche dieselben Ideale haben wie ich und die sich – genau wie ich – für die Menschenrechte einsetzen und dafür, dass es ihrem Land und ihren Mitmenschen etwas besser geht. Ich möchte zeigen, dass wir nicht akzeptieren, dass Gewalt am Ende immer Recht haben muss, sondern dass man auch mit friedlichen Mitteln zum Ziel kommen kann. Und den Kolumbianerinnen und Kolumbianern mit meiner Präsenz zu zeigen, dass es auch bei uns Personen mit denselben Werten gibt und dass es den Menschen in anderen Ländern nicht egal ist, was in Kolumbien passiert.

Am meisten freue ich mich auf spannende Begegnungen mit interessanten Menschen, sowohl Kolumbianerinnen und Kolumbianer als auch auf die Personen aus aller Welt, welche mit mir einen Freiwilligeneinsatz machen werden. Ich bin mir sicher, dass es eine intensive Zeit sein wird, in der ich sehr viel lernen und meine Fähigkeiten werde verbessern können.

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Stärkung des lokalen Widerstandes von MenschenrechtsverteidigerInnen
Stärkung des lokalen Widerstandes von MenschenrechtsverteidigerInnen
Tanja Vultier berichtet von der psychosozialen Begleitung von PBI in Kolumbien, um MenschenrechtsverteidigerInnen bei ihrer Arbeit und dem Umgang mit den schwerwiegenden emotionalen Auswirkungen des jahrelangen Sicherheitsrisikos zu unterstützen.
Renforcer la résistance des défenseurs des droits humains sur le terrain
Renforcer la résistance des défenseurs des droits humains sur le terrain
Tanja Vultier témoigne sur l’accompagnement psychosocial offert aux défenseuses et défenseurs de droits humains par PBI en Colombie. Ces activistes font constamment l’objet de stress et de fortes émotions en raison des risques sécuritaires auxquels ils sont confrontés.
facing PEACE - März 2017
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Ein Tag mit PBI in Genf / Heimkehr: Der schwierigste Moment des PBI-Einsatzes: Interview mit den RückkehrerInnen Tanja Vultier und Nuria Frey.

Als Peace Angel im Friedensdienst
Als Peace Angel im Friedensdienst
Tanja Vultier ist mit ihrem Mann Eduardo Acosta als frewillige Menschenrechtsbeobachterin in Kolumbien unterwegs. Im Migros Magazin berichtet sie von ihren Erlebnissen.
Medienmitteilung 8.1.2015 Einsatz in Kolumbien
Medienmitteilung 8.1.2015 Einsatz in Kolumbien
Tanja und Eduardo aus Basel reisen für anderthalb Jahre nach Kolumbien, um sich dort als freiwillige Menschenrechtsbeobachter zu engagieren.
Als unbewaffneter Bodyguard nach Kolumbien
Als unbewaffneter Bodyguard nach Kolumbien
Tanja Vultier wird während 18 Monaten Menschenrechtsaktivisten in Kolumbien begleiten. Ihre Waffe: eine gewöhnliche Weste.
Basler Paar in Kolumbien als Bodyguards im Einsatz
Basler Paar in Kolumbien als Bodyguards im Einsatz

Ein Ehepaar aus Basel reist für anderthalb Jahre nach Kolumbien, um sich dort als freiwillige Menschenrechtsbeobachter zu engagieren.
20 Minuten, 27.01.2015 (Online-Artikel)