Nachdem Gewerkschaften und Vertreter*innen der Zivilgesellschaft jahrelang den Fortschritt des honduranischen Schutzmechanismus für Menschenrechtsverteidiger*innen bemängelt hatten, zogen sie sich im Juli aus dem Nationalen Rat für den Schutz von Menschenrechtsverteidiger*innen zurück.
Im Juli 2022 erarbeiteten die Mitgliedsorganisationen des Runden Tisches Zentralamerika, darunter PBI Deutschland, Factsheets, die die aktuelle politische, soziale und wirtschaftliche Lage in Honduras, Guatemala und Nicaragua zusammenfassen.
Die 50. Sitzung des UNO-Menschenrechtsrates findet vom 13. Juni bis 8. Juli 2022 statt. PBI brachte Berichte und Forderungen bezüglich der Menschenrechtslage in den Projektländern ein.
In der aktuellen Ausgabe von à propos, dem KOFF-Magazin für Friedensförderung, geht PBI auf die Bedeutung der Advocacy-Arbeit im Kontext zunehmend autokratischer Staaten ein.
PBI Honduras sucht Personen für einen Freiwilligeneinsatz, um vor Ort Menschenrechtsverteidiger*innen zu begleiten. Hast du Interesse? Dann melde dich bis zum 17. Juni 2022 an!
In der aktuellen Ausgabe von à propos, dem KOFF-Magazin für Friedensförderung, geht es um den zunehmenden Autoritarismus und die Korruption in Zentralamerika, insbesondere in Nicaragua, El Salvador und Honduras. PBI hat mit einem Artikel zur schwierigen Lage der LGBTI+-Gemeinschaft in Honduras beigetragen.
An der 49. Session des Menschenrechtrats in Genf vom 28. Februar bis zum 1. April 2022 äusserte sich PBI zur Lage in den Projektländern Guatemala, Honduras, Kolumbien, Mexiko und Nicaragua. Hier finden Sie alle Beiträge im Überblick.
Am 28. November wählte Honduras mit der höchsten Wahlbeteiligung der Geschichte die erste Präsidentin des Landes. PBI begleitete während den Wahlen das Trans-Frauen-Kollektiv Muñecas de Arcoiris.
Der Dokumentarfilm "In Defence of our Lands“ von Manu Valcarce zeigt den Widerstand indigener Gemeinschaften, die ihr Land gegen grosse Konzerne aus dem Ausland und ihre Regierungen verteidigen.
Die Gründung neuer Streitkräfte, das Eindringen des Militärs in zivile Bereiche wie Schulen und Gefängnisse und die Vernachlässigung der Gewaltprävention: Die Remilitarisierung der zivilen Angelegenheiten in Honduras bereitet den Bürger*innen und zivilen Organisationen grosse Sorgen.
Zum heutigen Internationalen Tag zur Beendigung der Straflosigkeit für Verbrechen gegen Journalist*innen, veröffentlicht PBI Honduras drei kurze Videos, in denen die Journalistin Dina Meza über Straflosigkeit, Desinformation und den Wert der geschriebenen Worte spricht.
Die Errichtung von Beschäftigungs- und Wirtschaftsentwicklungszonen (ZEDEs) sorgt in Honduras für Widerstand. Die Zivilgesellschaft warnt davor, dass diese mit dem Verkauf des Territoriums und Verlust der Souveränität und der Rechte der Bevölkerung einhergehen.
Am 19. August zeigte PBI in Bern den Film «La lucha sigue» über das Lebenswerk der honduranischen Menschenrechts- und Umweltverteidigerin Berta Cáceres. Im Anschluss fand eine Diskussion mit zwei ehemaligen PBI-Freiwilligen statt.
Im Rahmen der 47. Session des UN-Menschenrechtsrats in Genf beteiligte sich PBI an sieben Stellungnahmen und organisierte einen Side-Event zur Menschenrechtssituation in Buenaventura, Kolumbien.
Am Internationalen Tag gegen Homo-, Trans- und Biphobie würdigt PBI die Arbeit der begleiteten LGBTIQ+ Organisation Arcoíris in Honduras, die sich seit 2013 für eine gerechte und friedliche Gesellschaft ohne Diskriminierung einsetzt.
Im Rahmen des 40-Jahre-Jubiläums präsentieren wir im Monat Mai Valérie Elsig. Sie war von 2008 bis 2009 in Guatemala und von 2014 bis 2015 in Honduras im Einsatz. Heute engagiert sie sich in der Association Suisse romande weiter für PBI.
2015 schuf Honduras den Nationalen Schutzmechanismus für Menschenrechtsverteidiger*innen. Trotz mancher Errungenschaften gibt es fünf Jahre später immer noch viel zu tun.