Aller au contenu principal

Besuch von MRV aus Kolumbien und Guatemala

Besuch von MRV aus Kolumbien und Guatemala
mw

Im März empfängt PBI in der Schweiz die MenschenrechtsverteidigerInnen María Ninfa Cruz und Franklin Castañeda aus Kolumbien sowie Lesbia Artola aus Guatemala. Auf dem Programm stehen Treffen mit VertreterInnen des UNO-Hochkommissariats für Menschenrechte und NGOs, die Teilnahme am UNO-Menschenrechtsrat und öffentliche Veranstaltungen in Bern, Lausanne und Genf.

María Ninfa Cruz aus Kolumbien ist eines der Gründungs- und Vorstandsmitglieder der Organisation Corporación Social para la Asesoría y Capacitación Comunitaria (COSPACC), welche sich für die Förderung der Menschenrechte und das humanitäre Völkerrecht einsetzt. In vier Departementen im Osten Kolumbiens tätig, konzentriert sich COSPACC auf die Nachforschung und Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen, speziell im Zusammenhang mit transnationalen Erdölfirmen. COSPACC denunziert und untersucht zudem Fälle von aussergerichtlichen Hinrichtungen durch die kolumbianische Armee.

Der Menschenrechtsverteidiger Franklin Castañeda kommt aus Barranquilla, Kolumbien. Sein Wirken zur Förderung der Menschenrechte begann er in seiner Heimatsstadt, die er nach mehreren Drohungen und einem Mordversuch verlassen musste. Er präsidiert die Stiftung Rat in Solidarität mit politischen Gefangenen (FCSPP) und ist Sprecher der Koordination Kolumbien, Europa, USA (CCEEU), einer Plattform von 269 kolumbianischen Organisationen. Ausserdem vertritt er im Rahmen der Friedensverträge die Zivilgesellschaft in der Nationalen Kommission der Sicherheitsgarantien (CNGS).

Lesbia Artola ist die Koordinatorin der Organisation Comité Campesino del Altiplano (CCDA) de las Verapaces in Guatemala. Die Menschenrechtsverteidigerin setzt sich für die Landrechte und Rechte der indigenen und ländlichen Bevölkerung in den Departementen Alta und Baja Verapaz ein. Das Thema Gender ist fester Bestandteil der CCDA. Die Organisation unterstützt namentlich Frauen, deren Rechte bei gewaltsamen Vertreibungen von ihrem Land verletzt wurden und führt in den Gemeinschaften Workshops zur Gleichstellung von Mann und Frau durch.

Öffentliche Veranstaltungen:

Medienkontakt:

  • Katia Aeby, katia.aeby@peacebrigades.ch, 031 372 44 44