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Jahresbericht 2019 von PBI International: Freiwillige aus 28 Ländern im Einsatz

Jahresbericht 2019 von PBI International
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Der Jahresbericht 2019 von PBI International zeigt das vielseitige Engagement der Organisation auf, beschreibt, wie wichtig Freiwilligenarbeit ist und wie die MenschenrechtsverteidigerInnen PBI wahrnehmen.

PBI ist eine stetig wachsende Gemeinschaft von Aktivistinnen und Aktivisten. Die Freiwilligen stammen aus 28 Ländern, sind unterschiedlich alt, haben verschiedene berufliche Hintergründe und waren 2019 zu zwei Drittel weiblich und einem Drittel männlich. Sie alle eint das Ziel, weltweit bessere Bedingungen für MenschenrechtsverteidigerInnen zu schaffen und zu erhalten.

Aktuell ist PBI in 21 Ländern aktiv. Die vielen MitarbeiterInnen und Freiwilligen übernehmen verschiedenste Aktivitäten, um MenschenrechtsverteidigerInnen zu schützen und zu unterstützen: Sie führen physische Begleitungen durch, stärken die Interessen auf politischer Ebene, fördern öffentliche Aufmerksamkeit, organisieren Workshops, entwickeln Massnahmen für psychosoziale Hilfe und rufen zu Spenden auf, um die wichtige Arbeit zugunsten der Menschenrechte nachhaltig zu garantieren.

PBI setzt sich für UmweltaktivistInnen ein

Auch viele UmweltaktivistInnen werden von PBI begleitet, da diese unter besonders gefährlichen Bedingungen arbeiten. Viele Indigene und Kleinbauerngemeinschaften setzen sich für ihre Rechte ein, da sie bei der Planung von wirtschaftlichen Projekten auf ihrem Land übergangen werden. In kaum einem anderen Bereich wird das Recht auf eine freie, vorgängige und informierte Zustimmung der lokalen Bevölkerung so häufig und systematisch ignoriert.

«PBI hilft uns, mit mehr Selbstvertrauen zu arbeiten. Durch die Zusammenarbeit mit PBI hat sich die Haltung der Behörden verändert. Sie sind offener für unsere Anliegen.» - Ernesto Palencia, ASMAC, Mexiko