PBI engagiert sich für eine Welt, in der die Menschen Konflikte gewaltfrei angehen, die Menschenrechte universell geachtet und eingehalten werden und in der soziale Gerechtigkeit und interkultureller Respekt verwirklicht werden.
VerteidigerInnen der Menschenrechte stehen überall auf der Welt an vorderster Front, wenn es darum geht, Frieden und demokratische Freiheiten zu erkämpfen. Sie machen sich zum Fürsprecher benachteiligter Gruppen, sie prangern Menschenrechtsverletzungen an und fordern deren Bestrafung. Das Engagement von AnwältInnen, GewerkschafterInnen, FrauenrechtlerInnen oder UmweltschützerInnen ist so manchem Machthaber ein Dorn im Auge. Für ihren Mut bezahlen die AktivistInnen oft einen hohen Preis. Sie verschwinden, werden ins Gefängnis gesteckt oder ermordet.
Mit der Entsendung von Freiwilligen-Teams kann PBI Gewaltübergriffe gegen VerteidigerInnen der Menschenrechte wirksam verhindern. Das ermöglicht den AktivistInnen die Weiterarbeit und schafft Freiräume für gewaltfreie Konfliktlösungen.
«Als Menschenrechtsverteidigerin weiss ich aus eigener Erfahrung um die Risiken, die das Engagement von MenschenrechtsaktivistInnen und –verteidigerInnen mit sich bringt. Durch meine Arbeit als UN-Sonderbeauftragte für Menschenrechts- verteidigerInnen und meine eigene Lebenserfahrung ist mir klar geworden, dass Schutz durch die Menschen kommt, die mit uns arbeiten und für die wir arbeiten und das ist die Hauptaufgabe von PBI. Begleitung bedeutet nicht einfach nur Schutz, sie bringt Unterstützung und hilft, dass wir unsere Arbeit fortführen können.»
Hina Jilani, UN-Sonderbeauftragte für MenschenrechtsverteidigerInnen
03.02.2012
Rohstoff Zement - statt Gemüse und Wald
04.02.2012
Info-Nachmittag PBI/PWS in Zürich
Manorani Saravanamuttu, Mutter eines Ermordeten