Fotoausstellung von Jorge Mata zum Friedensprozess in Kolumbien
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Jorge Mata ist einer der couragiertesten Fotografen des kolumbianischen Friedensprozesses und der Akteure der Zivilgesellschaft. Auf der Suche nach Gerechtigkeit verschafft er sich Zugang zu allen Lagern der Gesellschaft und wurde für seine eindrücklichen Bilder ausgezeichnet.
2005 wurde das Gesetz «Gerechtigkeit und Frieden» (Justicia y Paz) in Kolumbien eingeführt, welches die Demobilisierung der Paramilitärs und deren Amnestie ermöglicht. Seither sind 40’000 Waffen abgegeben worden. Trotzdem ist laut unabhängigen Berichten die Zahl der bewaffneten Personen, die den Paramilitärs oder der Guerilla angehören, kaum zurückgegangen. Viele der Demobilisierten finden ihre Zukunft im regulären Militär oder im privaten Sicherheitssektor. Es stellt sich die Frage, welche Zukunft die demobilisierten Kämpfer langfristig haben und wie sie wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden können? Wie wird es je zu Gerechtigkeit für die Zivilgesellschaft kommen, die in den 40 Jahren Krieg und Vertreibung viele Menschen verloren hat? Ist Frieden ohne Gerechtigkeit möglich?
Peace Brigades International arbeitet seit 15 Jahren in Kolumbien als internationale Beobachter- und Schutzbegleiterorganisation. Zudem hat PBI eine wichtige Aufgabe in der Berichterstattung und Bildung der Zivilgesellschaft im Übergang von Krieg zu Frieden übernommen.
http://www.surimages.com/index.htm
25.08.2012
Info-Nachmittag PBI/PWS in Bern
08.09.2012
Info-Nachmittag PBI/PWS in Zürich
29.09.2012 - 30.09.2012
Training Schweiz - der erste Schritt ins PBI-Team
Marie Becher, Koordinatorin PBI-Spanien