
Zürich, 23.10.2007
«(…) In Kolumbien wurde die Praxis des Verhaftens und anschliessenden Verschwindenlassens von Mitgliedern der politischen Opposition in den siebziger Jahren eingeführt. Im Jahr 1982 wurde ASFADDES ((Asociación de Familiares de Detenidos Desaparecidos de Colombia) auf Grund eines Falles, der unter dem Namen "Colectivo 82" Bekanntheit erlangte, gegründet. Seither setzt sich ASFADDES für die Aufklärung des Schicksals aller verschwundenen Angehörigen ein.
Zurzeit sind offiziell 8'000 Fälle von Verschwindenlassen registriert, doch ist aus inoffiziellen Quellen bekannt, dass von etwa 30'000 verhaftete Personen jede Spur fehlt. Vor allem unter dem jetzigen Präsidenten Álvaro Uribe Vélez hat sich die Zahl der Verschwundenen dramatisch erhöht.
Wir danken Peace Brigades International für die mutige Begleitung von ASFADDES und bitten alle, denen dies möglich ist, die wertvolle Arbeit von PBI zu unterstützen, die für die kolumbianische Zivilgesellschaft von grosser Wichtigkeit ist. Ohne Begleitung von PBI wäre es uns unmöglich, die Angehörigen von Verschwundenen ausfindig zu machen und zu unterstützen und die Suche nach unseren verschwundenen Angehörigen fortzusetzen.»
*ASFADDE, Asociación de Familiares de Detenidos Desaparecidos de Colombia
25.08.2012
Info-Nachmittag PBI/PWS in Bern
08.09.2012
Info-Nachmittag PBI/PWS in Zürich
29.09.2012 - 30.09.2012
Training Schweiz - der erste Schritt ins PBI-Team
Margaret Sekaggya, UNO-Sonderberichterstatterin für Menschenrechts-VerteidigerInnen