Frauenfeld, 22. Januar 2008

Susanne Oberholzer, Kantonsrätin SP, Frauenfeld

«...Doch viele Menschen sehen nicht, weshalb der Frieden in gewissen Ländern nicht hält, ständig bedroht ist oder gar ganzen Generationen unbekannt ist. Es ist in vielen Fällen der Mangel an Gerechtigkeit, die Missachtung von Menschenrechten, die zu Gewalt und Krieg führen. Und während wir Politikerinnen und Politiker alles daran setzen müssen, den Frieden im Kleinen, also im Kanton oder in der Schweiz, zu bewahren, während sich das EDA dafür einsetzt, mit Entwicklungszusammenarbeit den Frieden in ärmeren Ländern zu sichern, zu schaffen oder zu unterstützen, setzt sich PBI seit 27 Jahren für den Frieden von bedrohten Menschen, Organisationen und Gemeinschaften auf der ganzen Welt ein. PBI zeigt auf, dass Frieden nicht mit Waffen entstehen kann, sondern nur durch Gewaltfreiheit.

Wehren wir uns gegen das Gegenteil von Frieden: Gegen Gewalt, Hass und Krieg. Die Friedensförderung beginnt im Kleinen. Jede und jeder kann dazu beitragen. Der Sprengstoff, der den Frieden in die Luft jagt, heisst soziale Unterschiede, zwischen westlicher Welt und den Entwicklungsländern, zwischen Armen und Reichen in der Dritten Welt, aber auch zwischen Armen und Reichen in der Schweiz. Leisten wir dort, wo wir können, unseren Beitrag für den Frieden. Der Frieden darf nie aufhören, unsere Vision für die ganze Welt zu sein!» Frauenfeld, 22. Januar 2008


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Margaret Sekaggya, UNO-Sonderberichterstatterin für Menschenrechts-VerteidigerInnen

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