17.08.2011
Die Distrikte Kapilvastu und Rupandehi im Süden Nepals (Terai) blicken auf eine lange Geschichte von Zusammenstössen zwischen den staatlichen Sicherheitskräften und lokalen Gemeinschaften zurück. Seit dem offiziellen Ende des Bürgerkrieges 2006 nützen bewaffnete Gruppen die Schwäche des Rechtsstaates, um in dieser Region ihr Unwesen zu treiben. Diese Situation führte zu einer starken Zunahme von illegalen Verhaftungen und aussergerichtlichen Tötungen.
Die Menschenrechtsorganisation Madhesi Human Rights Home (Mahuri Home) geht davon aus, dass viele der Inhaftierten und Getöteten zu Unrecht der Mitgliedschaft einer bewaffneten Gruppierung beschuldigt werden. Sie setzt sich dafür ein, willkürliche Staatsgewalt, zu verhindern. Seit April 2011 sind ihre Mitarbeitenden mit Bedrohungen und Diffamierung durch Polizei und Medien konfrontiert. PBI gab im Juli 2011 auf eine Anfrage um offizielle Begleitung von Mahuri Home statt und beobachtet deren Situation seither über regelmässige Check-In-Calls.
Am 11. August reichten Dipendra Jha, Präsident des Democratic Freedom and Human Rights Institute und Ravi Thukar, Präsident von Mahuri Home bei der Nationalen Menschenrechtskommission Beschwerde wegen direkten und indirekten Drohungen von der nepalesischen Regierung ein. Dies entfachte nun eine nationale Debatte über die Kriminalisierung von Menschenrechtsverteidigern.
25.08.2012
Info-Nachmittag PBI/PWS in Bern
08.09.2012
Info-Nachmittag PBI/PWS in Zürich
29.09.2012 - 30.09.2012
Training Schweiz - der erste Schritt ins PBI-Team
Bischof Medardo Gómez