Alejandro Solalinde Guerra, Direktor des MigrantInnenhauses Hermanos en el Camino in Oaxaca, Mexiko.


09.08.2010

Mexiko: Neue Begleitung im Migrationsbereich

PBI begleitet ab Juli den katholischen Priester Alejandro Solalinde Guerra, Direktor des MigrantInnenhauses Hermanos en el Camino in Oaxaca. PBI Mexiko hat die Anfrage für eine Schutzbegleitung des Priesters der Dimensión Pastoral de la Movilidad Humana aufgrund seiner besorgniserregenden Sicherheitssituation erhalten und angenommen.

Solalinde stellt den MigrantInnen in seiner 2007 gegründeten Zufluchtstätte humanitäre Hilfe zur Verfügung, verteidigt deren Rechte und klagt an ihnen verübte Verbrechen an. Seit der Gründung sind der Priester und sein Team Zielscheibe von Angriffen und Drohungen.

Die Inter-Amerikanische Menschenrechtskommision (IAMR) wies am 23. April 2010 den mexikanischen Staat an, Massnahmen zum Schutz Solalindes zu ergreifen. Nach Aussagen des Priesters sind die 2007 von der Mexikanische Menschenrechtskommission verordneten Schutzmassnahmen nicht genügend umgesetzt worden. Die IAMR wurde auf die Zufluchtstätte aufmerksam, als der Priester beim Versuch, bei der Staatsanwaltschaft näheres über den Mord an drei Migranten herauszufinden, inhaftiert und bedroht wurde.

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Margaret Sekaggya, UNO-Sonderberichterstatterin für Menschenrechts-VerteidigerInnen

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